Herr Fuchs zeigte sich uns auf dem Weg von Banff nach Lake Louise in den Rocky Mountains. Ach ja, das Bild wo er gerade sein "Geschäft" macht, haben wir euch erspart ;-)
Unseren Freunden Daniela und Thomas, die mit uns knapp zwei Wochen gereist sind, bescherte dieser junge Mann (oder Frau?) mit Sicherheit eine ganz besondere Erinnerung. Es war nämlich ihr erster Bär, der sich uns auch noch ein ganzes Weilchen am Straßenrand präsentierte, so dass wir aus dem sicheren Camper heraus fotografieren und filmen konnten. Aber auch wir sind diesbezüglich bis heute noch keine alten Hasen und freuen uns über jeden Bären, den wir sehen dürfen.
Dürfen wir vorstellen: Chip das Streifenhörnchen. Diese Kerlchen sieht man wirklich häufig, sie wuseln, flitzen, knabbern und fiepsen an jeder Ecke und wir haben definitiv die meisten Tierfotos von ihnen und den verwandten Eichhörnchen gemacht.
Eine klassische Szene: Wildtier auf der Straße und alle Touristen halten an, um Bilder zu knipsen. So auch wir! Hier begegneten wir einer Widderfamilie mit dem hier zu sehenden Männchen, während sich Mutter und Kind noch fressend im Hintergrund aufhielten.
Bambis Mama darf auch nicht fehlen und zeigt sich hier in gekonnter Modelpose. Glänzendes Fell, perfekte Körperhaltung, ein edelscheuer Blick und kokett gestellte Ohren - eine Augenweide!
Wie schon gesagt, die Streifenhörnchen haben´s uns angetan. Aber he, hätten wir euch dieses Bild vorenthalten dürfen? Ne oder!
Nächstes Highlight: Springende Lachse zu sehen war vorallem für unseren Angler schon seit langer Zeit ein Traum. Wir fuhren daher an einen Wasserfall der für seine springenden Silberpfeile bekannt ist. Ewig standen wir dann auf der Aussichtsplattform und starrten ins Wasser und es passierte gar nichts! Doch als wir gerade aufbrechen wollten, sichtete Thomas den ersten. Und danach sprangen bestimmt nochmal mindestens 15 teils meterweit aus dem Wasser. Unglaublich was diese Fische für eine Kraft entwickeln. Schwimmen sie doch teils über 1.000 km vom Meer bis zurück an den Ort wo sie einst geboren wurden, nur um dort zu laichen und anschließend zu sterben.
Die Tage zuvor hatten wir mal davon gesprochen, dass wir gerne mal einen Biber sehen würden. An diesem Abend wählten wir einen Schlafplatz direkt an einem der vielen Seen und Patrick durfte mal wieder die Angel schwingen, während Julia brav am Herd stand und Abendessen kochte :-) Als plötzlich ein lautes Platschen zu hören war. Erst dachte Patrick an einen Riesenfisch, doch dann schwamm Billy Biber vorbei ;-)
Fische sind bekanntlich nicht jedermanns Leidenschaft, wie dieses Bild hier einmal mehr beweist. Als Angelnovize macht sich Julia gar nicht so schlecht, sie hat sogar ihren eigenen Lachs rausgezogen (der Fisch auf dem Bild ist aber eine Regenbogenforelle) und Patrick brav mit dem Kescher assistiert. Anfassen und ausnehmen geht aber gar nicht!! Und das wird sich wohl auch nie ändern. Rollenverteilung ist somit klar.
Und so sieht dann einer aus, dessen Traum endlich in Erfüllung geht. Mein erster Sockeye Lachs, gefangen im Babine Lake bei unseren kanadischen Freunden Donna und Billy. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an die beiden. Wir lernten sie durch einen glücklichen Zufall (oder war es Schicksal) kennen, durften bei ihnen auf dem Grundstück mit Seeblick campen, fühlten uns sofort wie ein Teil der Familie und gingen gemeinsam Fischen, Quad fahren, Bäume fällen und vielerlei mehr.
Dear Donna & Billy! We would like to thank you again for the unique and amazing time we´ve spent with you guys. We´ve had our greatest time at your place and really hope to see you again one day. Take care.
Was für Patrick das Angeln war, waren für Julia die 5 Haustiere der Watsons. Da wäre einmal Nikko, der Hund, der uns hier gerade an der Campertüre "Guten Morgen" sagt und immer mit uns auf dem Boot zum Fischen rausfuhr.
Und dann waren da noch die VIER süßen Kätzchen. Hier im Bild ist Max, dann gab es noch Winter, Timber und Lake! Eine verschmuster als die andere und an Streicheleinheiten fehlte es ihnen sicher nicht.
Auch mit Donna und Billy fuhren wir an einen Spot, an dem wir näher an die springenden Lachse heran konnten. Die einzige Herausforderung ist, die Kamera minutenlang im Anschlag zu halten, um dann in der richtigen Sekunde abzudrücken. Aber manchmal klappt´s ;-)
Die First Nations oder auch Indianer haben nach wie vor das Recht, ihre traditionelle Fischerei zu betreiben. Hier waren wir in Moricetown, einem Örtchen an dem sich der Bulkley River durch einen engen Canyon presst und die Männer mit großen Keschern bereit stehen, um die Lachse im Flug zu fangen. Die Fische werden dann an die Stammesältesten und die Alleinerziehenden gespendet.
Aber nicht nur die First Nations wissen wie´s geht ;-) Hier fing Patrick seine ersten Lachse vom Ufer aus, wie hier diesen Coho. Insgesamt gibt es übrigens 5 verschiedene Lachsarten in Kanada - Randnotiz des Anglers...
Was macht der Osterhase im August? Urlaub in Kanada, ist doch klar! Genug Zeit um im April wieder gut erholt die Eier zu verstecken.
Im Örtchen Terrace liefen wir am Skeena River entlang und mussten verdammt aufpassen, nicht auf einen der tausend kleinen Frösche zu treten, die überall auf dem Weg herumhüpften.
Das Wappentier der Vereinigten Staaten, der Weißkopfseeadler oder auch Bald Eagle genannt, ist überall dort anzutreffen, wo Wasser und Fische sind. Oft sind sie schwer zu fotografieren, weil sie lieber weit weg in den Baumwipfeln sitzen. Doch hier hatten wir Glück und sahen diesen auf der Fahrt zum Fish Creek in Hyder Alaska.
Hyder liegt am südlichsten Zipfel von Alaksa und war für uns ein ganz besonderer Tagesausflug auf dem Weg Richtung Norden. Wer unseren letzten Post "Babybärenalarm" gelesen hat, erinnert sich noch daran, dass man am Fish Creek Bären und wenn man viel Glück hat auch Wölfe beobachten kann. Zuerst zeigte sich uns dieser Fischreiher, der mit einem gezielten Schnabelhieb einen ordentlichen Happen aus dem Wasser zog. "Nicht verschlucken" kann man da beim Runterwürgen nur wünschen.
Es geht auch eine Nummer größer! Allerdings waren die Bären durchweg zu faul, sich die frischen und noch lebendigen Lachse zu fangen und haben sich mit den halb verwesten herumliegenden Exemplaren zufrieden gegeben. Es war lustig mit anzuschauen, wie zuerst die Schnüffelprobe erfolgte, danach der Fisch mit der Tatze gewendet und inspiziert wurde, um letztendlich die noch genießbaren Teile zu fressen. Brrr! Bei dem Gestank hätten wir nichts runter gebracht.
Unseren ersten Babybär kennt ihr ja schon. Doch bevor wir Hyder wieder verließen, statteten wir der örtlichen Mülldeponie noch einen Besuch ab. Ein Fotograf hatte uns den Tipp gegeben, dass hier eine Bärenmutter mit 3 Jungen öfters nach Essensresten sucht. Als wir dort ankamen konnten wir unseren Augen kaum trauen, standen dort doch 2 Bärenmütter mit insgesamt 5 Jungen. Wir schalteten den Motor ab und konnten sie aus sicherer Entfernung (dachten wir zumindest), ohne sie zu stören, beobachten. Eigentlich traurig, dass die Bären hier im teils brennenden Müll wühlen, anstatt sich am reichhaltigen natürlichen Nahrungsangebot zu bedienen. Aber he, gehen wir nicht alle mal Fastfood essen?
Als sich eine der Bärenfamilien auf den Heimweg machte, gerieten wir mitten in eine Babybärenkontrolle! Drei Bärchen inspizierten gründlichst unseren Camper mit ihren kleinen, schmutzigen Tatzen. Sie kamen sogar an die Türen, stellten sich auf die Hinterbeinchen, schnüffelten und blickten uns direkt in die Gesichter. Wir konnten uns kaum mehr einkriegen vor Spaß und Begeisterung! Ihr hättet mal unseren Camper danach sehen sollen...
Windhunde kennt ja jeder - aber habt ihr schonmal eine fliegende Fellrakete gesehen? Voilá!
Wer errät wen wir auf dem Spaziergang eigentlich sehen wollten? Es ist ein bisschen größer als unsere Minou, gehört aber zur gleichen Familie... Genau, es ist ein Luchs. Leider blieb es bisher noch bei den Spuren.
Endlich ging in Kanada mal wieder Julias Traum in Erfüllung! Das Glück dieser Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde ;-) Nach einer gewissen Überredungszeit, kam Patrick dann tatsächlich mit und fühlte sich sogar richtig wohl. Wir ritten drei Stunden durch dichte und teils steile Wälder am sogenannten kanadischen Grand Canyon entlang, genossen die Aussicht und einen kleinen Snack, bevor Julia dann endlich mal wieder durchs Gelände traben durfte. Unser Ranchbesitzer Willie hatte das richtige Pferd für Julia gesattelt, denn Charly muss eher gebremst als angetrieben werden ;-)
Wir glauben es ist ein Auerhahn (Tante Moni, kannst du hier weiterhelfen?-Insiderwitz).Hier kommt die Maus! Das heißt, eigentlich mussten wir sie erst fangen, um sie zu sehen. Eines nachts lagen wir in unsere Schlafsäcke gekuschelt, als ein Rascheln uns plötzlich aufweckte. Zuerst dachten wir, der Wind würde nur durch das offene Fenster an einer Plastiktüte rascheln. Als das Geräusch dann jedoch immer lauter wurde, kletterte Patrick aus dem Schlafsack, um nach dem Rechten zu schauen. Und tatsächlich, unten in unserer hängenden Mülltüte machte sich irgendetwas zu schaffen. Kurzer Hand wurde die Mülltüte mit Schwung vor den Camper geworfen. Doch Mäuschen gar nicht dumm, hüpfte kurz darauf wieder im Camper herum - dieses Mal fanden wir sie unter unserem Herd, konnten sie aber nicht fangen. Erst in der nächsten Nacht tappte sie, angelockt von einem Stückchen Käse, in unsere ausgeklügelte Plastikflaschenfalle! Verdutzt schaute sie uns an und musste bis zum nächsten Morgen in Einzelhaft auf ihre Freilassung, möglichst weit weg vom Camper, warten. Damit sie nicht wieder ausbüchsen konnte, stülpten wir eine große Plastikschüssel samt Luftöffnung über sie und beschwerten diese sicherheitshalber mit 3 (!!!) Tetrapacks. Himmel weiß, was so eine Maus für Kräfte entwickeln kann...
Muktuk Adventures in der Nähe von Whitehorse im Yukon ist eine Schlittenhunderanch. Der Besitzer ist ein ehemaliger Gewinner des legendären Yukon Quest, einem Schlittenhunderennen von Whitehorse nach Fairbanks. 126 Hunde - Welpen, Aktive und Pensionäre wohnen Hundehütte an Hundehütte auf dem riesigen Grundstück. Wir widmeten ihnen einen kompletten Vormittag und versuchten JEDEN zu streicheln, was uns auch fast gelungen ist ;-) Eine richtige Schlittenhundefahrt möchten wir aber im Schnee erleben. Dürfen wir vorstellen, Julia´s Liebling Sweety,die die Streicheleinheiten sichtlich genießt.
Ohne Worte...
Spuren im Sand... An einem Schlafplatz direkt am Kluane Lake entdeckten wir diese Tatzenspuren. Gehörten sie etwa dem Tier, das wir schon so lange zu sehen hofften? Beim Abendessen und auch beim Frühstück blickten unsere Augen gespannt auf den Strand, doch es zeigte sich niemand...
Auch bei der Wanderung im Kluane Nationalpark trafen wir - zum Glück - nicht auf IHN.
Dieses Glück war uns aber dann am Abend vergönnt. Unser erster Grizzlybär! Wow, wir waren total aus dem Häuschen. Wir waren in der Dämmerung auf dem Alaska Highway unterwegs als wir den Grizzly direkt am Straßenrand erblickten, schnell anhielten und die Kameras bereit machten. Aussteigen war strengstens verboten, aber auch gar nicht nötig. Denn der Bär tapste in aller Seelenruhe minutenlang um unseren Camper herum, suchte nach Nahrung, schnüffelte und gähnte. Das Unglaublichste aber war, dass er, wie in der Grundschule gelernt, die Straße nur überquerte, nachdem er mehrfach nach links und rechts schaute, ob auch ja kein Verkehr kommt.
An einem Morgen sahen wir aus der Entfernung einen dunklen Punkt vor uns auf der Straße entlang wackeln. Als wir näher kamen, stellte sich heraus, dass wir auf unser erstes Stachelschwein trafen. Süß aber schüchtern beäugte er uns, bevor er schnurstracks in den Wald abzischte. Naja, zischen ist etwas übertrieben...
Die Vögel zieht es schon in den Süden und wir können sie wirklich gut verstehen. Denn seit wir hier in Anchorage sind sprechen wir von Tagestemperaturen von um die 10-15 Grad bei bewölktem Himmel und immer wieder kleineren Regenschauern. Während wir uns nur noch im Fleece und Softshelljacke aus dem Camper trauen, laufen einzelne verrückte Alaskaner doch tatsächlich noch im T-Shirt oder kurzen Hosen rum!? Sind die eigentlich noch ganz dicht ;-)
In Alaska soll es sie wohl zu Abertausenden geben. Wir haben bisher genau eines gesehen - immerhin! Das Karibu. Ebenfalls schüchtern und schnell im Wald verschwunden, was man ihm aber nicht verdenken kann, denn momentan ist Jagdsaison :-( Hoffentlich versteckt er sich gut!
Last but not least eine Elchmama, die wir vor wenigen Tagen zusammen mit ihrem Kalb beim Futtern beobachten durften. Hier beobachtet sie allerdings den Fotografen, der sich immer näher und näher heranpirschte. Ein paar Minuten später lief dann noch ein Elchmännchen hinter uns über die Straße.
Wir hoffen euch hat dieser besondere Blogeintrag genau so viel Freude bereitet wie uns. Heute machen wir uns auf den Weg, um das südliche Gebiet unterhalb von Anchorage zu erkunden. Mit etwas Glück sehen wir noch Belugawale und Patrick darf seinen ersten Heilbutt angeln. Am 17.10. fliegen wir dann von Anchorage aus nach Vancouver und vier Tage später wechseln wir den Kontinent und landen im hoffentlich etwas wärmeren Neuseeland. Nach gut zwei Wochen geht es von hier dann zu den Kängurus.
Wir freuen uns von euch zu hören und bis bald.
Liebe Grüße Julia & Patrick
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
Einfach nur schön.
AntwortenLöschenJulia, kennst Du die Tierbücher von Adi?
Die Fotos würden sich anbieten. Red doch einfach mal mit Martin was sich daraus machen lässt. Ich würd mir auf jeden Fall eins kaufen!
Liebe Grüße in die Ferne
Giddi
Sauerei!!!! Mehr gibt es hierzu nicht zu sagen :-)
AntwortenLöschenLiebe Gruesse,
Miri, Flo und Xavi (will auch Lachs)
Viele schöne Tierbilder, vom süßen Streifenhörnchen bis zum großen Bären. Könnt ihr nicht so einen leckeren, dicken Lachs per Blitzsendung schicken?
AntwortenLöschenLiebe Grüße Manu
Der Biber hieß glaub ich Justin :).
AntwortenLöschenSchöne Bilder. Schade das der Lachs nicht schon geräuchert aus dem Wasser kommt.
Liebe Grüße Euer Onkel Raini
Hallo Ihr zwei,beneidenswert, was Ihr alles erlebt. Apropo Auerhahn: Das ist unser Familienwappen. Leider hängt er bei uns nur in eingebranntem Ton an der Wand. Die Sache mit der Maus hätte mich zur sofortigen Rückreise veranlasst!!!! Den Camper hätte ich anschliessend mit dem Dampfstrahler saubergemacht. Vielen Dank für schöne Karte. (endlich mal viel Text auf einer Ansichtskarte, die nicht nur mit "Viele Grüsse" beschrieben war. Viele Grüsse aus Rielasingen und alles Gute auf eurem weiteren Trip. Gustel und Moni
AntwortenLöschenHallo Julia, hallo Patrick,
AntwortenLöschenSuper klasse Bilder - wow. Vielen Dank. Und dann noch so nett vertextet. Wir warten immer schon ungeduldig, bis wir wieder Neues von Euch lesen!
Weiterhin viel Spaß und eine schöne Zeit!
Viele Grüße aus der Heimat
Armin u. Sabine
danke für das ausführliche Posting und die vielen Bilder!
AntwortenLöschenGrüße
Simon